10 persönliche Fakten über Hochsensibilität

Was bedeutet eigentlich Hochsensibilität? 🌿 

Da es für weniger sensible Menschen schwer zu verstehen ist, wie es ist, feinfühliger und empfindsamer zu sein, versuche ich es mal anhand von 10 Fakten aus dem Leben deutlich zu machen – vielleicht hilft es gleichzeitig auch denjenigen, die noch raus finden wollen, ob sie hochsensibel sind oder nicht 🙂 

#Fakt Nummer 1 
Während die anderen nach dem Spieleabend noch fröhlich in die Bar gehen wollen, möchte ich nur noch ins Bett flüchten, da mein Gehirn von den ganzen Eindrücken überfordert ist – eben vollgesaugt ist wie ein Schwamm. Ich kann dann nichts mehr aufnehmen! Ich fühle mich erschöpft und ausgelaugt!

#Fakt Nummer 2 
Ich kann Störfaktoren, wie brummende Autos im Stadtverkehr, blinkende Lichter an Reklametafeln oder den Wurstgeruch von der Theke im vollen Supermarkt inkl. jeglicher Gespräche die dort stattfinden nicht einfach ausblenden.
Dadurch kommt es schnell zur #Reizüberflutung. 

#Fakt Nummer 3 
Ich möchte meinem Gegenüber zuhören, kann es aber auch gleichzeitig beim Nachbarn nebenan. Dadurch bin ich oft unkonzentriert oder höre nur mit dem halben Ohr zu – was mir auch manchmal echt Leid tut gegenüber dem, dem ich eigentlich meine volle Konzentration schenken möchte… 

#Fakt Nummer 4 
Ich fühle die Schmerzen, wenn jemand sich wehgetan oder verletzt hat.  
Es fühlt sich dann an, als würde man mir ins Herz stechen…
Allgemein habe ich eine sehr hohe Empathie. 
Selbst bei Tieren konnte ich es bereits beobachten während eines Praktikums. Dort bin ich in Ohnmacht gefallen während einer OP bei einer Katze, weil ich die Schmerzen nachempfunden habe, die das Tier wohl gerade erleidet…

#Fakt Nummer 5 
Ich bin überdurchschnittlich feinsinnig.
Ich nehme Reize viel stärker wahr als „normal sensible“. 

#Fakt Nummer 6 
Pausen sind wichtig, vor allem nach einer Überstimulation.
Ich suche mir dann eine reizarme Umgebung und nehme mir die Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten.
Komme ich nicht dazu, verarbeite ich diese nachts und schlafwandle dadurch häufiger. 

#Fakt Nummer 7 
Sport hilft Stress abzubauen, Meditation auch!
Ich habe es eine Zeit lang mit dem meditieren versucht und gemerkt, dass mir das ganz gut hilft, meinen Kopf mal auszuschalten und dadurch komplett abzuschalten. Momentan komme ich leider viel zu wenig dazu. Meditation ist aber auch nicht so einfach. Man muss sich drauf einlassen und geduldig mit sich sein…

#Fakt Nummer 8 
Struktur gibt Sicherheit:
Du brauchst einen Alltag, der sehr genau geplant ist und in dem es keine “Überraschungen” gibt.

Nicht einfach, gerade wenn man sich wie ich in die Persönlichkeitsentwicklung begibt und sich neuen Herausforderungen stellen möchte, vor denen man Angst hat. Als Hochsensible muss man dann eben geduldiger mit sich sein und mehr Pausen einplanen. Deshalb:

#Fakt Nummer 9
Nehme dir Zeit zum Durchzuatmen und um kurz mal zur Ruhe zu kommen, damit Du deinen Akku wieder aufzuladen kannst. Das ist glaub ich mit das wichtigste! Und es ist egal, wenn andere dann sagen „Du bist aber echt nicht belastbar!“ – Lass dich davon nicht verunsichern. Nehme dir wann immer Du willst Zeit für Pausen und lass dir da nicht reinreden.

#Fakt Nummer 10
Wenn Du mit der Bahn fährt: Setze deine Kopfhörer auf, höre entspannte (Meditations)Musik und mache deine Augen dabei zu! So kannst Du dich rein auf die Musik konzentrieren und bist nicht abgelenkt von den zich Gesprächen neben oder hinter dir und den Eindrücken am Fenster oder den Leuten, die durch die Bahn an dir vorbei gehen.




Als Hochsensibler ist es wichtig, in sich hineinzuhorchen und dann ganz für sich selbst eigene Konsequenzen zu ziehen. Und eben auch zu lernen, dass es sowas wie einen Nervenkater gibt und wie man ihm vorbeugen kann – nämlich mit Ruhe, Auszeiten in der Natur und Entschleunigung.
Und wie gesagt: Lass dir nicht reinreden, dass das unnormal sei oder was auch immer!

Lerne, dich bewusst abzugrenzen und Nein zu sagen, wenn es zu viel für dich ist! 


➖ Du bist Hochsensible?  
Was hilft Dir im Alltag? 
Was brauchst Du? 


Folg mir gern auf Instagram…

…oder schreib mir auch gerne unten im Kommentarfeld, wie Du zu dem Thema denkst oder welche Erfahrungen Du gemacht hast.
Auch gegen ein allgemeines Feedback spricht nix 😉


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